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BRAWO OPEN

Dieter Bohlen

Der Pop-Titan rockt!

Dieter Bohlen spielt am 11. Juli seine größten Hitsvon Modern Talking,Blue System und anderen

Ein Mann, der deutsche Musikgeschichte geschrieben hat: Dieter Bohlen ist bekannt für seinen unverwechselbaren Mix aus Pop-Hitgarantie, Entertainment und Bühnenerfahrung. Mit seiner langen Karriere, die von Modern Talking bis DSDS reicht, gehört er zu den bekanntesten Protagonisten der deutschen Unterhaltungsszene – und zu den erfolgreichsten.

Samstag, 11. Juli 2026

ab 20:30 Uhr

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Ein Hitmacher, der Generationen prägt

Seit den 1980er-Jahren steht Bohlens Name für eingängige Melodien und Pop-Gefühl. Millionen verkaufte Tonträger, unzählige Chartplatzierungen und internationale Erfolge machen ihn bis heute zu einem der bedeutendsten Musiker und Produzenten Deutschlands. Mit Modern Talking feierte Bohlen weltweite Erfolge: Hits wie „You’re My Heart, You’re My Soul“, „Cheri Cheri Lady“ oder „Brother Louie“ liefen und laufen rund um den Globus rauf und runter – und machten das Duo (mit Thomas Anders) zu einem der erfolgreichsten deutschen Exporte aller Zeiten. Parallel dazu veröffentlichte Bohlen mit seinem Projekt Blue System zahlreiche weitere Songs, die ebenfalls viel Bekanntheit erlangten. 

Mit zahlreichen Nummer-1-Hits gehört Bohlen zu den erfolgreichsten Hit-Produzenten Europas. Sein unverkennbarer Signature-Pop-Sound und sein enormes Know-how im Musikbusiness prägen seit Jahrzehnten die deutsche Poplandschaft. Über 1.000 goldene und platinprämierte Schallplatten zeugen von seinem außergewöhnlichen Lebenswerk.

Vom Studio in die TV-Welt

Auch nach Modern Talking blieb Bohlen der Erfolg treu – unter anderem eroberte er auch das Fernsehen. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus frecher Direktheit, fiesen Witz und großen Musikwissen avancierte er bei der RTL-TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ zur Kultfigur. Über viele Staffeln hinweg begeistert er ein Millionenpublikum, entdeckte neue Talente und prägte unzählige Künstlerinnen und Künstler.

Feinschliff für Stars und eigene Hits

Doch Bohlen agiert nicht nur innerhalb des DSDS-Kosmos: Auch für etablierte Künstlerinnen und Künstler wie Yvonne Catterfeld oder Schlagerstar Andrea Berg schrieb und produzierte er Hits, die regelmäßig Spitzenplätze in den Charts erreichten. Sein Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Goldenen Stimmgabel, einem Bambi sowie gleich zwei ECHO-Awards. Im Jahr 2019 veröffentlichte Bohlen sein erstes eigenes Album „Dieter feat. Bohlen – Das Mega Album“.
Zum krönenden Entertainment-Finale der BRAWO OPEN 2026 zelebriert Dieter Bohlen – Live mit seiner Band – seine größten Hits von Modern Talking und Blue System. Unvergessliche Klassiker, die einen fulminanten Samstag-Konzert-Abschluss-Abend versprechen.


Das Interview.

Dieter, bereits in Deiner Schulzeit komponiertest Du Musik. Was hat Dich damals dazu bewegt und inspiriert? 

„Ich wollte zuerst nur Gitarre spielen. Und ich hatte aber keinen Lehrer und saß da mit meiner Gitarre und konnte nix spielen. Und dann fängt man eben an, aus der Not heraus eigene Melodien zu machen. Und so ging das eigentlich alles los. Das hat sich dann mit der Zeit natürlich entwickelt. Man hat eben versucht, bessere Nummern zu komponieren und bisschen besser Gitarre zu spielen. Und dann steigert man sich natürlich so rein.
Mit elf habe ich meinen ersten Song komponiert und bin dann los auf Nachwuchswettbewerbe gegangen. Als ich 13, 14 war, hatte ich dann meine Band und es hat mir einfach wahnsinnig Spaß gemacht. Und dann wurde es immer mehr zum Traum, später eben auch Musik zu machen und eventuell das als Beruf zu machen.
In meiner Studienzeit, wenn ich in meinen Bands dann erzählt habe, dass ich mal eine Platte aufnehmen werde, da wurde ich eben wirklich nur ausgelacht, denn das war unvorstellbar, sag ich mal, in meiner Studienzeit, dass man selbst eine eigene Platte macht.“

Was war dein berühmtester und außergewöhnlichster Moment mit deinem Publikum auf der Bühne? Was möchtest du mit deiner Musik auslösen und bewirken?
„Also ein besonderer Moment war vielleicht Budapest, da bin ich damals mit Modern Talking aufgetreten. Das war ein Open-Air-Konzert, die ganze Stadt draußen war voll, es waren so 1,5 Millionen Menschen und das wurde damals von Nokia gesponsert. Und mir ging es wirklich eigentlich immer darum, kommerzielle Musik zu machen, die möglichst viele Leute hören und das war quasi meine Erfolgsidee dahinter. Erfolg stand an erster Stelle, dass man dann mit Musik auch noch Geld verdienen kann, also viel Geld verdienen kann, das hatte ich eigentlich gar nicht so in meinem Mindset.
Ich war ja früher mal aufgetreten und dann hat man eben am Abend mit seiner Band 100 Mark verdient oder manchmal vielleicht 150 und in Studenten-Kneipen nur 30. Mein großes Ziel war immer, einmal eine Nummer Eins zu haben.“

Wie gehst du mit Erwartungsdruck um und hat sich deine Herangehensweise daran in den vergangenen Jahren geändert?
„Na ja, ich meine, wenn man auf einmal nur noch von der Musik leben will und auch eine Freundin, eine Wohnung und ein kleines Auto hat und man sich dann überlegen muss, wo kommt denn die Kohle her, ist natürlich schon der Druck groß.
Und als ich dann eine Anstellung hatte beim größten Musikverlag der Welt, bei Warner Chappell, war es natürlich auch so, dass die Leute von mir erwartet haben, dass ich Hits schreibe und da liegt man natürlich schon manchmal mit Druck nachts im Bett und macht sich Sorgen, dass das eben nicht so klappt, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat. Natürlich wird man dann in den Jahren ein bisschen lockerer, das ist ja ganz klar. Aber wie gesagt, dann werden die Anforderungen natürlich auch immer größer, wenn man dann zum Beispiel in einer Sendung auftritt und man weiß, Millionen Leute gucken zu, aber wenn man dann natürlich 40 Jahre lang im Fernsehen ist, ist das auch nicht mehr so, dass man da jetzt vor Aufregung zusammenbricht.“

Wie wichtig sind dir heute noch Charts, Erfolge und Auszeichnungen?

„Auszeichnungen habe ich natürlich zu Hause hier hängen ohne Ende, das ist mir nicht mehr so wichtig. Was mir wichtig ist und was ich gerade wahnsinnig toll finde, ist natürlich, dass ich so 15, 16 Millionen Hörer jeden Monat auf Spotify habe. Also alleine bei Modern Talking sind es im Monat 13,2 Millionen. Das ist natürlich toll und dass die jungen Leute quasi diese Musik auf der ganzen Welt hören. Aber so ein Titel wie „Cheri Cheri Lady“ hat jeden Tag eine Million Streams und das ist natürlich ganz außergewöhnlich. Es sind Songs, die 40 Jahre alt sind und quasi alle, kann man wirklich sagen, Welthits sind. Das ist natürlich Wahnsinn.“

Als Musikproduzent bist du seit Jahren tätig, was macht für dich einen richtig guten Popsong aus? Woran erkennst du innerhalb kurzer Zeit, ob ein Song funktioniert, welche Zutaten müssen dabei sein?

„Das sind so Fragen wie ein Kochrezept, das gibt es nicht. Du musst das fühlen und du musst eine Nase dafür haben. Also das kann man nicht lernen, entweder hat man das oder nicht. Und ich finde eben, wenn Songs Ohrwürmer sind und eben sehr kommerziell sind, dann funktionieren die oft.“

Gibt es einen Song, der dir besonders am Herzen liegt? Welchen Song hast du live nie satt? Und welchen spielst du nur dem Publikum zuliebe?
„Ich spiele, was meine Fans hören wollen. Und am Herzen liegen mir alle meine erfolgreichen Songs. Und ob ich da jetzt „Midnight Lady“ singe oder „Für Dich“ von Yvonne Catterfeld oder meine ganzen Hits von Modern Talking oder von Blue System, sind alles meine Kinder, die habe ich alle lieb.“

Mit welchem Gefühl soll dein Publikum nach Hause gehen?
„Wir wollen eine super Party machen, wir wollen unheimlich viel Stimmung machen, ich erzähle auch viel von meinem Leben, was alles so passiert ist in der Zeit oder auch natürlich zu den Songs, ich erzähle, was mir gerade eingefallen ist an dem Tag oder so was mir gerade aufgefallen ist.“

Wie möchtest du deine Musik in Zukunft entwickeln?
„Ja also das kann man nicht mehr schlagen, das sind so Evergreens geworden und die laufen jetzt seit 40 Jahren und die kann man einfach nicht besser machen. Und ich bin da quasi mit meinem Erbe sehr zufrieden.“

Was sind deine kurz- und langfristigen Ziele?

„Ich meine ich habe viele sportliche Ziele, ich will da eben auch immer besser werden und ansonsten will man einfach zufrieden sein und seinen Job eben auch machen, auch mit meinen ganzen Fernsehsachen und so, dass das alles gut läuft.“

Im Fernsehen wirkst du oft sehr direkt in deinen Aussagen, wie nimmst du dich selber wahr, wo ziehst du die Grenze zwischen Kritik und Respekt?
„Wenn man 40 Jahre oder noch länger in diesem Geschäft ist, weiß man eben ganz genau, was nicht funktioniert. Ich bin eben ein Teil dieser Musikindustrie immer gewesen, also ich war zehn Jahre beim größten Musikverlag, ich habe mit allen großen Firmen, Sony, Universal und so weiter zusammengearbeitet. Ich habe mit hunderten von Künstlern zusammengearbeitet und da weiß man glaube ich schon so ein bisschen, was da abgeht.“

Du bist seit kurzem wieder verheiratet, was bedeutet das für dich und was hat sich dadurch geändert?
„Da ich und meine frühere Freundin und jetzige Ehefrau, schon seit 20 Jahren zusammen sind, hat sich dadurch eigentlich nicht viel verändert. Außer dass ich immer noch zusammenzucke, wenn man sie mit Carina Bohlen anspricht, da ist man natürlich schon ein bisschen überrascht nach 20 Jahren auf einmal, aber es hat sich sonst nichts verändert.“

Du trittst mit deiner Band bei den BRAWO OPEN auf. Was verbindest du mit der Region?
„Das ist ja ein Tennisding und ich spiele ja gerade in der Mannschaft Ü45, auch Turniere, und meine Rückhand ist sehr gefürchtet, weil ich ja Lefty bin. Aber ich bin ja hier in Norddeutschland unterwegs, deshalb freut mich das natürlich besonders, wenn man irgendwo spielen kann, was nicht so weit weg ist und wo man abends natürlich auch nach Hause fährt. Ich mag unser Norddeutschland.“

Was kann man bei deinem Auftritt am 11.07. im Rahmen der ATP Challenger Turnier BRAWO Open erwarten?
„Ich hoffe, wir alle gemeinsam werden da eine Riesenparty feiern. Die Songs dazu haben wir. Und ich hoffe, dass wir einfach einen tollen Abend mit toller Stimmung und mit tollen Storys, die ich euch erzählen werde, haben werden. Und dass ihr alle nach Hause geht und dann sagt: ‚Ey, war ein richtig geiler Abend‘.“

Das Magazin der BRAWO OPEN 2026

Aufschlag BRAWO OPEN 2026! Das offizielle Turniermagazin match. bietet auf 116 Seiten geballtes Wissen rund um das ATP Challenger 125 Turnier – für Tennisfans, Gäste und Genießer gleichermaßen. Von aufregenden Matches auf dem Tenzer Center Court über vielfältige Unterhaltung bis hin zu erstklassigen kulinarischen Genüssen – hier finden Sie alle wichtigen Informationen übersichtlich zusammengefasst. Highlights im Heft: Ein exklusives Interview mit Dieter Bohlen sowie ein persönliches Gespräch mit den Prinzen, die für besondere musikalische Momente sorgen werden. Außerdem präsentiert das Magazin alle Sponsoren, Partner und Unterstützer des Events sowie interessante historische und organisatorische Hintergrundinfos, die Ihnen einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen dieser traditionsreichen Veranstaltung ermöglichen.

 

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